Da sass Samuel nun. Es musste ein altes Auto sein, denn jedes Loch, über das sie in halsbrecherischem Tempo fuhren, schlug beinahe ein Loch in den Boden. So fühlte es sich an, sehen konnte er nichts. Er sass möglichst ruhig da mit seiner schwarzen Kapuze über dem Kopf und den gebundenen Händen.
Draussen musste es bald Tag werden, das wusste er, hatten ihn doch die beiden Unbekannten noch in der Nacht aufgesucht und ihn in den Wagen gezerrt. Welche furchtbare Nacht, die mit der grausigen Entdeckung zu Hause begonnen hatte und nach endlosen Verhören durch die Polizei jetzt ihren zweiten erschreckenden Höhepunkt nahm.
Sam war am Ende seiner Kräfte. Er dachte gar nicht daran, aus dem Wagen zu fliehen. Er wollte nur noch, dass dieser Alptraum aufhörte. Und so fuhr er ohne einen Ton von sich zu geben, halb zusammen gesunken auf seinem Sitz, dem Morgenrot entgegen.
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